Herzlich Willkommen!

Wir gönnen uns den Luxus einer eigenen Meinung!
INFOPOST
November 2018

 

Die Infopost der Frauenliste erscheint einmal im Monat und wird allen Mitgliedern zugeschickt.
Impressum
Termine
Politische Arbeit

Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über konstruktive Kritik!
webmaster@frauenliste-kronach.de

 

 

 

   
Termine  

 

FL - Landkreis Kronach

Nächster Termin:

Montag, 14.01.2019      19.30 Uhr
Gasthof Fillweber, Neukenroth

 

 

 

FL - Stadt Kronach

Sitzung nach Terminabsprache 

 

Weitere Treffen:  

06.04.2019 Klausur
17.05.2019 Goldener Apfel
     
100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland Wir feiern, feiert mit!

 

 

Link zum Flyer Montag, 12. November 2018

um 19.00 Uhr

im Saal der 

Sparkasse Kronach

Kulmbacher Str. 11

Großer Erfolg für Kronach 

Juli 2018

 

Bild: Peter Paul Fiedler

Eine Abordnung aus Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen im Kreistag war am Dienstag, 17.07.18 in München, um die Entscheidung des Kabinetts über eine weitere Hochschule in Kronach mitzuerleben. von links:

Richard Rauh (SPD),
Egon Herrmann (SPD),
Petra Zenkel-Schirmer (FL),
Landrat Klaus Löffler (CSU),
Stefan Wicklein (FW),
Edith Memmel (Grüne),
Bernd Liebhardt (CSU)


     
Kann das Vorbild sein? 

Mai 2018

 

Kronacher Schule trägt Namen des Parteigenossen Neukam

Nachgewiesener „Arier“ ist Namensgeber der Kronacher Mittelschule   

Kronach – Die Kronacher „Siegmund-Loewe-Realschule“ und die „Gottfried-Neukam-Mittelschule“ stehen in unmittelbarer Nachbarschaft. Beide Schulen arbeiten sehr erfolgreich und sind auch in der Öffentlichkeit sehr angesehen. Aber bei den Namensgebern könnte der Unterschied nicht größer sein.

Auf der einen Seite trägt die Siegmund-Loewe-Realschule den Namen eines jüdischen Industriellen und Pioniers der Radiotechnik, dessen Firma zum Kriegsende in Kronach hängen blieb und hier eine der wichtigsten Firmen wurde. Allerdings war Siegmund Loewe schon 1938 von den Nazis vertrieben und in die USA emigriert.

Daneben Gottfried Neukam. Offiziell als „Mitläufer“ des NS-Regimes eingestuft. Viele bescheinigen ihm, dass Neukam gar nichts anderes übrig geblieben sei – wollte er nicht untergehen – als sich in unwesentlichen bereichen mit dem System zu arrangieren.

Als Namensträger der Kronacher Mittelschule ist Neukam Vorbild für Schülerinnen und Schüler wie Lehrerinnen und Lehrer. Aufgrund eines Vorstoßes der Kronacher Frauenliste kam – wieder einmal – eine Diskussion ins Rollen, ob die Mittelschule der Geburtsstadt von Lucas Cranach den Namen Gottfried Neukams weiterhin tragen soll. Schließlich steht der „Künstler Gottfried Neukam“ in der Stadt damit gleichrangig mit dem in Kronach geborenen „Lucas Cranach“, dessen Namen die dortige Grundschule trägt.

Die Frauenliste bringt ihren Antrag auf Namensänderung aufgrund von Unterlagen und Dokumenten. Was zeigen diese Unterlagen?

So wird dokumentiert, dass Neukam vom 5. März bis 3. Mai 1946 in politischer Haft in Kronach war. Im Abschlussdokument steht „weitgehend entlastet“. Dokumentiert ist, dass Neukam NSDAP-Mitglied von 1933 bis 1945 war. Als Film- und Funkwart war er auch für die Propaganda in der Region zuständig. Dazu war er Kunstwart. Er war Mitglied der „Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt“ von 1934 bis 1945, Mitglied der „Reichsakademie der bildenden Künste“,  der „Deutschen Arbeitsfront“ und von 1934 bis 1938 förderndes Mitglied der Allgemeinen SS. „Ein förderndes Mitglied gehörte der SS an, nahm aber nicht am aktiven Dienst teil sondern unterstützte diese finanziell“, heißt es bei „wikipedia“. „Nur Arier konnten förderndes Mitglied der SS werden“, heißt es hier. Parteiauszeichnungen hatte Gottfried Neukam keine erhalten und laut „Meldebogen auf Grund des Gesetzes zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946“ hatte Neukam keine Vorteile durch seine Mitgliedschaft. Er hatte alles offensichtlich aus Idealismus gemacht.  

1939 wurde Neukam mit zwei weiteren Kronachern „durch das Vertrauen der Partei“ – so steht es in einer Zeitung vom 4. November 1939 – zum Ratsherren in Kronach berufen – „nach dem Gruß an den Führer“. „Die drei neuzuberufenden Ratsherren seien Parteigenossen, die schon in der Vergangenheit sich als Nationalsozialisten voll und ganz bewährt haben.“ … „Neukam, der ebenfalls sich jederzeit als Nationalsozialist bewährte“ heißt es in dem Dokument. „Die besten und tüchtigsten, so sprach der Kreisleiter (Dr. Müller), sollen zu diesem Ehrendienst berufen werden.“ „In allen Dingen hätten sie (die neuen Ratsherren) als Nationalsozialisten zu den Entscheidungen zu stehen. Auch nach außen hin verpflichte dieses Ehrenamt zu Kameradschaft und gutem Beispiel, als dessen Schönstes und immer der Führer voranstehe.  

In der „Kronacher Rundschau“ vom 8. Januar 1937 heißt es unter „die Kreisfilmstelle hält wertvolle Ausschnitte nationalsozialistischer Tatkraft im Bilde fest“: „So ist es ein besonders anerkennenswertes Verdienst der Kreisfilmstelle Kronach und des „Pg. (Parteigenosse) Neukam, all das im Bild festzuhalten, was seit den Jahren der Machtergreifung in Stadt und Landkreis geschafft und geleistet wurde. In ganz hervorragenden unschätzbaren Filmstreifen hat Pg. Neukam all die Geschehnisse aufgenommen, sie dadurch uns und späteren Geschlechtern zu bewahren.“

Weiter heißt es hier. „Unvergesslich wird immer die erste Kreistagung in Kronach sein, die Pg. Neukam in ganz packenden Bildern in einem weiteren Film aufgenommen hat. Wieder marschieren die Kolonnen zum Marktplatz, endlos die Reihen, die sich um den alten Marktplatz gruppieren, die atemlos dem Gauleiter Pg. Wächter lauschen. Wohl die schönste Kundgebung, die Kronach je erlebt, hier wird sie wieder lebendig und wahr.“ „Volkstum und Heimat“ laute ein weiterer Film, der Pg Neukam besonders gelegen habe.  

Ob Gottfried Neukam vor seinem Eintritt in die NSDAP 1933 dem völkischen Gedankengut anhing ist nicht bekannt, heißt es in der Schrift „Volk Heimat Dorf“ über Ideologie und Wirklichkeit im ländlichen Bayern der 1930er und 1940er Jahre“ vom Imhof Verlag. 

Immer wieder wird betont, dass Gottfried Neukam sich als Künstler einen großen Namen machte. Dies zeigte sich gerade in den Jahren des 3. Reichs. Seit 1919 fanden seine Werke Aufnahme in verschiedenen Ausstellungen“, heißt es in einer Mappe mit zehn seiner Holzstiche. „Im Haus der Kunst in München war er zwischen 1939 und 1954 vertreten.“ Kommentiert wird dies mit den Worten: „eine Auszeichnung, die nicht jedem Künstler zuteil wird.“ Einmal war dies Kontrastpunkt zur Ausstellung „entarteter Kunst“. Der Namensgeber der Kronacher Mittelschule wurde als Gegenpol zu den „entarteten Künstlern“ gewürdigt. Neukam schuf beispielsweise 1938/39 eine Führerbüste in Bronze für das Bezirkskrankenhaus, mehrere Wanderpreise für die Gauleitung in Bayreuth 1940 und 1941“ ist dokumentiert. Dazu Beteiligungen an großen Ausstellungen im „Haus der Deutschen Kunst“ in München 1939, 1940, 1941 und 1944. Dokumentiert ist Neukams Beteiligung am Reichsparteitag 1934 in Nürnberg.

In Kronach wurde im Beisein Adolf Hitlers am 28. Juli 1925 die erste Nationalsozialistische Landtagsfraktion gegründet. Schon 1927 gestaltete Gottfried Neukam (Quelle: www.fr.de) eine Gedenktafel dazu.

Wieder einmal gärt in der Lucas-Cranach-Stadt die Frage, ob eine wichtige Schule so einen Namen als Vorbild tragen soll. Die Wogen schlagen hoch. Darunter leiden vor allem die Schulgemeinschaft, die überhaupt nichts für alles kann. Es wäre ein Leichtes, mit einer Namensänderung endgültig Frieden einkehren zu lassen. Auch für Gottfried Neukam, der ein Mensch seiner Zeit war und seine Entscheidungen traf, um mit den Umständen leben zu können. Die Entscheider haben eine große Chance, hier für alle Zeiten Frieden einkehren zu lassen oder an diesem „Vorbild“ für den Nachwuchs weiterhin festzuhalten.

 Rainer Glissnik   

 

Tischvorlage zur Schulausschusssitzung am 17.05.2018
- allen Anwesenden zur Kenntnis

Gottfried Neukam  (1892 – 1959): 

Seine  Verstrickung im Nationalsozialismus des Dritten Reichs

1927: Erstes Relief für Adolf Hitler (Sechs Jahre vor dessen Machtergreifung im Jahre 1933) 
Weitere Hitlerdarstellungen folgten, z.B. Plaketten zu nationalsozialistischen Gautreffen
1939 Hitlerbüste
Teilnahme an der Gegenausstellung zur „Entarteten Kunst“ mit einem Hitler Konterfei „Unser Führer“ im Haus der Kunst in München
1933 – 1945: Mitglied der NSDAP (Staatsarchiv Coburg)
1934: Teilnahme am Reichsparteitag in Nürnberg
1933 – 1935: Förderndes Mitglied der SS (Staatsarchiv Coburg)
1937: Anerkennung und großes Lob für seine Propagandafilme als Film-Funk-und Kunstwart und für
Verdienste in der Kreiskulturleitung (Kronacher Rundschau 8.01.1937)
1939: Ernennung zum Ratsherren ehrenhalber (heute: Stadtrat) wegen besonderer Bewährung als einer der besten Nationalsozialisten (Kronacher Rundschau 4.11. 1939)

1.07.1945: Entlassung aus dem Schuldienst (Staatsarchiv Coburg) spätere Wiedereinstellung
5.03. – 3.5.1946: Polizeihaft (Staatsarchiv Bamberg und Coburg)
21.01.1948: Verurteilung zu einer Geldstrafe von 250 Reichsmark
plus Zahlung von 80 Reichsmark als Kosten des Verfahrens (Staatsarchiv Coburg)

 

 

 

 

Warum gerade jetzt eine Umbenennung der Schule  notwendig ist:  

1. Es ist notwendig, ein Zeichen zu setzen, da der Antisemitismus wieder salonfähig zu werden scheint.  

2. Deshalb wird der Werteerziehung in den Schulen ein besonders hoher Stellenwert eingeräumt werden. Dazu  muss der Namensgeber einer Schule ein unangefochtenes Vorbild sein.  

3. Auf dem gleichen Schulgelände befindet sich die Staatliche Realschule Kronach II, die den Namen „Siegmund-Loewe Schule“ erhielt. Als  jüdischer Unternehmer wurde er im Dritten Reich enteignet und entging  durch Emigration in die USA  der drohenden Ermordung durch die Nazis. Es  würde dem Ruf der Stadt Kronach einen hohen Schaden zufügen, wenn die benachbarte Mittelschule den Namen eines  bekennenden Nationalsozialisten beibehielte.  

4. Die Kronacher Mittelschule genießt einen guten Ruf, denn an ihr wird hervorragende Arbeit geleistet. Es wäre für das Kollegium und die gesamte Schulfamilie überaus  peinlich, wenn bei Begegnungen oder Schulpartnerschaften nach der Herkunft des Schulnamens gefragt würde und die Nazi-Vergangenheit des Namensgebers nicht mehr verschwiegen werden könnte.

5. Den Verantwortlichen, die  den jetzigen Namen für die Schule ausgesucht hatte, soll kein Vorwurf gemacht werden. Die dunkelste Zeit der deutschen  Geschichte wird auch in Kronach erst nach und nach aufgearbeitet (siehe Verlegung von Stolpersteinen). Deswegen kann  nur durch  eine Namensänderung wieder Ruhe und Frieden einkehren. Dies gilt auch für Gottfried Neukam. Ein Vorbild für eine Schule darf  er nicht sein. Mit einem Straßennamen wird er bereits geehrt und kann  dadurch als Kronacher Heimatkünstler weiterhin bei vielen beliebt bleiben.

Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach
Stadträtinnen Angela Degen-Madaus und Martina Zwosta

16. Mai 2018

 

   
FL - Arbeitsberichte 2018  

 

 

Haushaltsrede 
der Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach e. V. 
23. April 2018

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung, sehr geehrte Gäste, Vertreterinnen und Vertreter der Presse, liebe Kolleginnen und Kollegen,  

auch ich möchte Sie alle im Namen der FL und der Grünen begrüßen. Den heutigen Tag nehmen wir wieder zum Anlass, Bilanz zu ziehen und mögliche haushaltsrelevante Orientierungspunkte, die entweder zum Sparen oder zum Investieren genutzt werden können, aufzuzeigen.  

Beginnen wir mit dem Sparen:

Es gibt in unserem Landratsamt einige Parallelstrukturen. Das ist nicht nur verwirrend, sondern auch behindernd und vor allem, wirkt es sich auf die Personalkosten aus. Ein gut strukturiertes Amt trifft zielsicherer und spart zu dem auch noch Zeit und Geld. Deshalb sollten alle zukunftsorientierten Projekte und das eine oder andere Leader-Vorhaben auf den Prüfstand, um zu erkunden, ob der finanzielle Aufwand einem Nutzen dient.  

Wir gehen sogar so weit, dass wir die „Realschule Pressig“ nicht nur finanziell kritisch sehen. Zum einen, weil es keine Schule für den Oberen Frankenwald ist, zum anderen ist es sinnvoller in gute, schnelle, sichere Schulwege zu investieren und die Schulen und auch die Sportstätten, die wir jetzt schon haben, zu sanieren.  

Die Umlagekraft in den Landkreisen Bayerns hat um durchschnittlich 6,1 % im Jahr 2017 zugenommen. Selbst Oberfranken hat um 4,6 % zugelegt, der Landkreis Kronach jedoch nur um 0,7%. Planerisch soll unsere Kreisumlage von derzeit 29,5 Mio € bis im Jahr 2021 auf 35,2 Mio € ansteigen. Aus momentaner Sicht halten wir diese Prognose für zu optimistisch, denn steigt sie nicht in dieser Form, dann heißt das entweder eine noch höhere Kreditaufnahme oder der Umlagesatz muss von 41% in Richtung 50 % Punkte erhöht werden.  

Bei dem kontinuierlichen Schuldenabbau der letzten Jahre wäre das eine Entwicklung, die uns Sorgen macht. Wir wissen um den Spagat, den der Landkreis Kronach vollbringen muss: 
Sparen und doch in die Zukunft investieren!

Wir benötigen deshalb weiterhin vom Land Bayern Unterstützung für strukturschwache und von der Demografie stärker betroffene Regionen, wie unsere es ist.  

Auf unsere zukünftige Agenda sollte nicht nur der Straßenbau und die Straßensanierung Prioritätsstatus erhalten, sondern auch der Bau von Radwegen mit dem Ziel eines durchgängigen Radwegenetzes. Es gibt millionenschwere Fördertöpfe dafür, die es zu nutzen gilt. 

 

Wir reden auch immer davon, die Bevölkerung ins Boot zu holen und es gibt zu diesem Thema eine aktive Initiative im Landkreis Kronach, die sich „Rad-Orte“ nennt, und die sich bereits intensiv mit dem Thema Radwege beschäftigt und eine hervorragende Vorarbeit diesbezüglich geleistet hat und sicher auch weiterhin leisten wird. Warum nutzen wir nicht diese wertvolle Quelle?  

Zum Abschluss ein Blick über den Tellerrand nach Hof. Der Landkreis Hof ist Spitzenreiter in Sachen Stromversorgung durch erneuerbare Energien in einer Höhe von sage und schreibe 60,5 %. Der Landkreis Kronach dagegen zeigt sich mit 5,6 % von einer wirklich schlechten Seite. Es bleibt also noch viel Raum für Verbesserungen auf diesem Gebiet. Die Vorarbeit dafür wurde und wird an vielen Stellen bereits geleistet, zu erwähnen wäre z.B. die Energievision Frankenwald e.V.
Leider fehlt nach wie vor das Interesse, neue Wege zu gehen und mehr Engagement und Initiative zu zeigen.  

Sehr geehrter Herr Landrat, im Namen der FL und der Grünen danken wir dir für die enge Zusammenarbeit mit den Fraktionen und Gruppierungen. Wir danken dir für den hohen und wertvollen Informationsfluss seit deiner Wahl! Weiterhin danken wir dir für dein begonnenes neues Personalmanagement und der damit einhergehenden räumlichen Neustrukturierung der einzelnen Fachgebiete.  

Sehr geehrter Herr Daum, wir danken Ihnen, Ihrem Team und der gesamten Verwaltung für die geleistete Arbeit übers Jahr und für die Ausarbeitung des vorliegenden Haushaltsplans, mit einer rückblickenden, derzeitigen und zukünftigen Sicht auf den Landkreis.  

Ihre/unsere Agenda 2018 ist ganz und gar in unserem Sinne und an einer gemeinsamen Umsetzung sollten wir alle interessiert sein! Die für uns wichtigsten Punkte haben wir eben in dieser Haushaltsrede aufgezeigt.  

Wir stimmen dem Haushalt zu.  

Küps, 23.04.2018

 

Antrag der Frauenliste
auf Namensänderung der Gottfried-Neukam-Schule 
10.04.2018

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,  

hiermit beantrage ich eine angemessene Namensänderung der Gottfried-Neukam-Schule in Kronach.  

Begründung:  

In Bälde wird in Kronach die notwendige Renovierung der Mittelschule, genannt Gottfried-Neukam-Schule, abgeschlossen sein, eine Tatsache, die Eltern-, Lehrer-  und Schülerschaft gleichermaßen Freude bereitet. Und nun ist es auch an der Zeit, ein vor  etwa 20 Jahren viel diskutiertes Thema wieder aufzunehmen, nämlich die bestehende Namensgebung dieser vielbesuchten Schule zu ändern.  

Der Träger des Namens, Gottfried Neukam, war ein vor Ort  hochgeschätzter Künstler. Seine Arbeiten sind vielen in Kronach bekannt und auch Schülerinnen und Schüler sollten darauf hingewiesen werden.  

Es darf uns jedoch nicht gleichgültig sein, welche politische Rolle Gottfried Neukam von Beginn des Dritten Reiches an gespielt hat. Sie ist aktenkundig, und damit kann von einem Vorbildcharakter für die Jugend nicht die Rede sein.  

In diesem Sinne schlage ich im Namen der Frauenliste eine Änderung der Namensgebung vor. Wir könnten uns durchaus vorstellen, dass der Name des weit über die Landesgrenze hinaus bekannten Kronacher Bildhauers Heinrich Schreiber an Stelle der bisherigen Benennung tritt.  

Auch der bekannte Kronacher Musiker und Komponist Max Baumann könnte als Namensgeber genommen werden. Wir können uns auch vorstellen, dass diese Schule einfach „Mittelschule am Kreuzberg“ genannt wird.  

Es ist an der Zeit, endlich eine neue und angemessene Veränderung vorzunehmen.  

Mit freundlichem Grüßen

Angela E. Degen - Madaus
Stadträtin

 

 

 

 

Presseerklärung der Frauenliste 
27.04.2018  

Die Gottfried-Neukam-Mittelschule ist eine bekannte, hervorragend geführte Schule. Im Jahre 1981 hat der damalige Stadtrat dieser  Schule einen Namen gegeben, dessen Träger, ungeachtet seiner Leistungen als Heimatkünstler, doch  gelinde gesagt,  eine unglückliche Karriere im Dritten Reich aufweist. Dies ist für jeden Interessierten nachzulesen, unter anderem im Kronacher Stadtarchiv, im Staatsarchiv  Coburg und in den Lokalzeitungen der damaligen Zeit. Neben weiteren  zeitgeschichtlichen Fakten seien drei Beispiele genannt:

1.        Gottfried Neukam wurde 1939 ehrenhalber  zum Ratsherrn  ernannt, weil er sich als Nationalsozialist im Dienste  Adolf Hitlers  in besonderer Weise bewährt hatte. (Kronacher Rundschau 4.11. 1939)  

2.        Er war  - wenn auch mit geringem Betrag – förderndes Mitglied der SS. (Staatsarchiv Coburg)  

3.       Was er später verschwieg: Auch dank eines Stipendiums aus einer jüdischen Stiftung  wurde er zum bekannten Kronacher Künstler. („Volk-Heimat-Dorf“  Ideologie und Wirklichkeit im ländlichen Raum der 1930er und 1940iger Jahre)  

Weitere Fakten können nachgelesen  werden. So ist es nicht einzusehen, warum gegen eine Namensänderung der Schule ausgeprägter Widerstand in Stadt und Landkreis Kronach besteht. Um auf einen Leserbrief von Herbert Kaiser (Fränkischer Tag, 13.April 2018) zu antworten: Eine solch heftig ausgedrückte frauenfeindliche Beleidigung ist eines ehemaligen Schulleiters unwürdig.  

Dass sich Tote nicht wehren können und deshalb unangetastet bleiben müssten, trifft auf Personen des öffentlichen Lebens nicht zu. Sonst dürfte es keine historische Forschung und keine schulischen Geschichtsbücher geben.  

So sachlich und frei von Polemik der Antrag der Frauenliste auf Namensänderung der Schule gestellt war, so sollte auch die Antwort zur Namensgebung erfolgen. Dabei muss selbstverständlich auch die betroffene Schule mit Schulleitung, Kollegium, Eltern-und Schülerschaft gehört  werden. Die im Antrag genannten Namen (Heinrich Schreiber, Andreas Bauer, Schule am Kreuzberg) sind lediglich Vorschläge der Frauenliste.  

Die Meinungsfreiheit ist in Deutschland geschützt und dies ist in einer Demokratie nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch die Voraussetzung dafür, dass unser Rechtsstaat  funktioniert.  

Angela E. Degen-Madaus
Stadträtin

 

 

Arbeitsbericht März 2018

Ganz oben auf der Tagesordnung standen diesmal die Ganztagsschulen in Bayern. Hedwig Schnappauf forderte auf, diesen Punkt an diesem Abend und auch für die nächsten Sitzungen genauer zu beleuchten. Viel zu viel ist unklar, „jeder scheint sein eigenes Süppchen zu kochen, wo laufen denn die Fäden überhaupt zusammen?“. Wer kontrolliert die Qualität, die Ausstattung? Wer ist für was zuständig? Silke Wolf-Mertensmeyer verwies auf Informationen über offene Ganztagsschulen im Netz, die in theoretischer Weise Auskunft darüber geben, aber eben leider nicht erschöpfend und nicht immer für unsere Region. Petra Zenkel-Schirmer sah die Notwendigkeit, tiefer in die Materie einzusteigen und nannte die zuständigen Stellen, wo nachgefragt werden sollte.

Martina Zwosta berichtete von ihrer wenige Tage zurückliegenden Besichtigung des „Nationalparks Bayerischer Wald.“ Im Besonderen vom Nationalparkzentrum Falkenstein mit dem „Haus zur Wildnis“ und z.B. der „Steinzeithöhle“. Einen Nationalpark Frankenwald wird es nicht geben, so Zwosta, weil wir die dafür notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllen. Jedoch fragte sie sich, ob es nicht möglich wäre, mehr interaktive Informationsmöglichkeiten über den Frankenwald speziell für Kinder und Familien einzurichten. Solche Einrichtungen kurbeln mit großer Sicherheit auch den sich immer noch dahin schleppenden Tourismus im Landkreis an, zeigte Ingrid Neder-Guth auf. Petra Köstner bedauerte sehr, dass das Jugendwaldheim in Lauenstein nur für angemeldete Gruppen geöffnet wird und doch genau dieses Thema beinhalte und zeige. Ein neu überarbeiteter waldpädagogischer Leitfaden ist vor kurzem erschienen, so Maria Gerstner. Das Druckwerk enthält viele neue Aktionen und sogar Spielideen speziell für den Wald. Lujza Schmögner erklärte sich bereit, bis zur nächsten Sitzung diesen Leitfaden durchzuarbeiten und darüber zu berichten.

Der Einsatz der Frauenliste, allen voran von Cilly Volk und Angela Degen-Madaus, für Veränderungen bei den Faust-, jetzt Rosenberg-Festspielen ist ein voller Erfolg geworden, freute sich Ingrid Oswald im Rückblick. Der Spielplan für 2018 ist wieder attraktiv, und das sicher nicht nur für die FL. Immerhin fast 30 Karten für einen gemeinsamen Besuch der Galapremiere von "Don Camillo und Peppone" wurden von der FL reserviert.

Zum Abschluss der Sitzung ging es um „Widerständige Frauen“ vorgestellt von Ingrid Steinhäußer. Maria Hollering-Hamers, eine allseits bekannte und beliebte Referentin, soll für das genannte Thema gewonnen werden um darüber zu berichten welche berühmten, widerständigen Frauen es gab und noch gibt. Beate Schmidt, die sich schon seit langem mit diesem Thema beschäftigt, war der Meinung, dass ein solcher Vortrag zeitlos ist und auch unabhängig vom Internationalen Frauentag organisiert werden könnte.

 

 

Arbeitsbericht Februar 2018

Beate Schmidt, Stadträtin von Teuschnitz, sprach am Beginn der Sitzung ihr Bedauern darüber aus, dass die anstehende Klausurtagung des Stadtrats Teuschnitz ausgerechnet auf das Datum des „Internationalen Weltgebetstages der Frauen“ gelegt wurde. Somit war es ihr und ihrer Kollegin Hedwig Schnappauf leider nicht möglich, daran teilzunehmen.

Im Anschluss daran folgte ein Bericht der Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer über den öffentlichen Teil des vorausgegangenen Kreisausschusses. Einer der wichtigsten Punkte für die anwesenden Mitglieder der FL war die Information über eine mögliche Stromtrassenführung durch den Landkreis Kronach. In diesem Zusammenhang wies die Vorsitzende Silke Wolf-Mertensmeyer darauf hin, dass die FL bereits im November 2014 über Informationen verfügte, die dieses alarmierende Geschehen voraussagten. Maria Gerstner erinnerte an den daraufhin gestellten Antrag der FL im Kreistag, mit der dringenden Bitte, diese Informationen ernst zu nehmen, den Kreistag fortlaufend zu informieren und wenn nötig handelnd einzuschreiten. Die anwesenden Frauen waren sich einig, dass es keine Stromtrasse durch den Landkreis Kronach geben darf, die zudem nachweislich auch nicht zu den wirtschaftlichsten gehören wird, so Verena Alt.

Das nächste Thema war ein erfreuliches, denn es ging um die touristische Erschließung von Markgrafenkirchen in Oberfranken. Im Speziellen um ev. Kirchen im Landkreis Kronach, z. B. die Kirchen von Langenau und Ludwigsstadt. „Dies ist sicher eine unerschlossene Kraft für Tourismus und Regionalförderung“, äußerte sich Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner in der Presse dazu. Diese Ernennungen bringen sicher auch „Licht“ in unseren Landkreis, so Lujza Schmögner.

Mit viel Interesse wurde dem Bericht über die Eckdaten des Kreishaushaltes 2018 zugehört. In der anschließenden Diskussion wurden die Investitionen für die Renovierungen der Schulen, aber auch der VHS, außerordentlich begrüßt.

Mit den Themen Atemschutzzentrum, Kreisumlage, Berufsschule, Hochschule Coburg-Zukunftsdesign und Radwege wurde die Diskussion rege weitergeführt.

Inzwischen sind einige Frauen angeschrieben worden, welche durch ihre ehrenvollen Tätigkeiten für den Vorschlag der Landkreisehrungen ausgesucht worden waren. Ihre Zustimmungen können demnächst eine Eingabe in der zuständigen Abteilung ermöglichen.

Für die Planung zur Erweiterung des Ölschnitzsees soll eine Konzeptstudie erstellt werden. Wenn die Verkehrssituation eine gute Lösung erführe, ist die bisherige Planung eine tolle Sache, so Petra Zenkel Schirmer.

Um Freizeit ging es auch beim letzten Punkt, dem gemeinsamen Besuch der Rosenberg-Festspiele und die Fahrt nach Jena in das Städtische Museum. Dort gibt es noch bis 8. April die Ausstellung  „ Niki de Saint Phalle und das Theater.“

 

   

 

 

Arbeitsbericht Januar 2018  

Schon im letzten Jahr sollte der Beschluss gefasst werden, ob die Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach nochmals einen Versuch startet, auf Bezirks- und Landesebene anzutreten. Zur Januarsitzung wurde eine letzte Diskussion darüber geführt. Die Wahl 2014 erbrachte den Kronacher Frauen zwar die geforderten Unterschriften, doch leider konnten nicht alle der 19 bayerischen Listen antreten und so wurde das Ziel bei der Wahl nicht erreicht. Da bis dato wieder unklar ist, ob alle Listen antreten können, verzichten die Kronacher FL- Frauen 2018 auf eine Wahlteilnahme. Dies war für einige der anwesenden Frauen bitter. Man hatte damals viel dafür gearbeitet und war mit einem großen Ziel gestartet. Die Programminhalte waren auf junge Frauen zugeschnitten. Es sollte eine Chance sein, Frauen und Familieninteressen besser vertreten zu können, mehr Frauen in die Gremien zu bekommen und größere Mitsprache in der Landespolitik zu erreichen.  

Hedwig Schnappauf und Beate Schmidt führten die weitere Sitzung mit einem kurzen Bericht über die Jahresabschlusssitzung der Frauenliste in Teuschnitz fort.

Im Anschluss daran stellte Petra Zenkel-Schirmer die neue Satzung zur Verleihung der Ehrennadeln des Landkreises vor. Schon lange gibt es den Wunsch, mehr Frauen zur Ehrung zu bringen, denn es sind  landkreisweit viele zu benennen, Nach kurzer Diskussion wurde eine Liste mit möglichen Namen von verdienten Frauen einstimmig angenommen.

 

 

In diesem Zusammenhang bedauerte Martina Zwosta sehr, dass in der Stadt Kronach im letzten Jahr keine einzige Frau für eine offizielle Ehrung vorgeschlagen worden sei.

Angela Degen- Madaus regte an, eine Erinnerungstafel aufzustellen, die an die ehemalige Martinskirche in der Oberen Stadt erinnern soll. In diesem Zusammenhang wies Ingrid Oswald auf die interessante Masterarbeit von Johannes Wenzel hin, die in der alten Synagoge vorgestellt wurde.

Die Idee dahinter ist, das Areal um das alte Feuerwehrhaus in der Oberen Stadt für das Gemeinwohl umzugestalten.  

Abschließend stellte Martina Zwosta das Unternehmen JUFA vor, das ab 2019 die Festungsherberge führen soll. „Recherchen dazu im Internet lohnen sich“, so Martina Zwosta.  

Maria Gerstner wies auf die Ausstellung „Arbeit statt Warten“ zur Flüchtlingsproblematik hin: Termin: 18. Februar - 04. März in der Synagoge. 

 

     
Rede von FL - Stadträtin Angela Degen zur Jahresabschlusssitzung des Stadtrats am 28.12.2017

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 
liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats, 
sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung,
liebe Anwesende,

schon in den ersten Tagen des Jahres widmet die örtliche Presse ihr ganzseitiges Interesse dem Auftauchen eines Wildtieres, dem Wolf, in deutschem Waldgebiet. Und kurz danach beginnen zeitungsfüllende Diskussionen um die mögliche Umwandlung unseres Frankenwaldes in einen Nationalpark –  die Wölfe hätten sich gefreut! Aus einem Nationalpark wurde dann nichts. Doch der „Bund der deutschen Forstleute“ erkor unseren Frankenwald zu dem „Deutschen Waldgebiet des  Jahres 2017“, ein hoher Titel, eine hohe Auszeichnung.

Unser Kreis Kronach ist der zweitwaldreichste Kreis in ganz Bayern und unsere Bevölkerung ist sehr an ihrem Wald interessiert.

Umso verwunderlicher ist es, wie mit dem gewachsenen Baumbestand in unserer Kreisstadt umgegangen wird: Eine alte Lindenallee in der Ludwigsstädter Straße wird  -   teilweise unerlaubt – abgesägt. Anstelle der Linden säumen jetzt Reklamefahnen die B 85. Im Zollbühlweg musste ein größerer baumbestandener  Wiesenhang einem Mehrparteienmietshaus weichen. In der Kronachallee,  beim ehemaligen evangelischen Gemeindehaus, wurden ältere Bäume wegen Garagenbaus gefällt, hinter dem alten Rathaus in der Amtsgerichtsstraße fehlt plötzlich ein Laubbaum, und das Schlimmste von allem: Rund  um die ehemalige alte Realschule an der Rodacher/Kulmbacher Straße, einstmals als Gebäude mit Parkanlage ein Geschenk des Bayerischen Königs Maximilian an die Stadt Kronach  gedacht  -  rund um dieses Gebäude wird ein Kahlschlag erfolgen. Mit dem neuen Anbau an das jetzige VHS-Haus wird ein Baumbestand beseitigt werden, der unser Stadt- und Ortsbild geprägt hat.  Der schöne grüne Park verschwindet – teilweise zu Gunsten von Parkplätzen  -  und dabei steht ein großes Parkhaus nur einen Steinwurf entfernt davon. Auch die beiden alten Kastanienbäume, die wie zwei Wächter so bildgebend für die nahe Spitalbrücke sind, werden den geplanten Neubau der Brücke nicht überleben.

Wir werden mit dem Wort „Ersatzpflanzungen“ getröstet, doch die ruhige, kleine grüne Lunge an der alten Schule ist zunächst einmal dahin. 

Um beim Grün zu bleiben: Im Mai dieses Jahres haben in einer Bauausschusssitzung Stadtrat Karl Fick, SPD, und ich, Frauenliste, angemahnt, die der Stadt gehörenden Grünflächen nicht so oft und so radikal zu mähen, damit Wiesen- und Grünflächen sich entfalten können – Nahrung für Bienen und eine Vielzahl anderer Insekten. Ich möchte hinzufügen, dass innerhalb der Stadt ein möglicher Einsatz von Unkrautvernichtungschemikalien verboten werden sollte.

Sehr viel Erfreuliches, Neues ist jedoch  auch in unserer Stadt geschehen, wie der Beschluss, die marode Festungsstraße noch im kommenden Sommer zu sanieren, den Aus- und Umbau der Festungsanlagen zügig voranzubringen. Dort entsteht eine neue Jugendherberge, die allen Ansprüchen gerecht wird. Dem Kronacher Tourismus- und Veranstaltungsbetrieb ein hohes Lob, da vor allem die Rosenbergfestspiele ein Magnet für unsere Bürgerinnen und Bürger und viele Besucher geworden sind. Auch die kommende Theatersaison wird, unter gleicher künstlerischer Leitung, Beifall und Erfolg ernten.

 

Und immer wieder werden jetzt Besucher sogenannte „Stolpersteine“, Bronzeplaketten, im Pflaster vor älteren Stadthäusern entdecken, Erinnerungen an unsere ehemaligen jüdischen Mitbürger. Diese Steine wurden auf Antrag der Frauenliste im Jahr 2015 und danach in Zusammenarbeit mit dem Aktionskreis Kronacher Synagoge von der Stadt Kronach genehmigt und mit ihrer  Hilfe ins Pflaster eingebaut.

Eine weitere gute Nachricht war die Inbetriebnahme der neu erbauten psychiatrischen Tagesklinik in Nähe des Krankenhauses. Hier werden seelisch kranke Menschen nach Klinikaufenthalten von fachlich geschultem Personal betreut, ein weiteres teilstationäres Angebot in Oberfranken. Ich weise hier darauf hin, dass sich die Frauenliste ehemals ganz maßgeblich für diesen Standort der Klinik in der Friesener Straße eingesetzt hat.

Ein weiteres Novum  wird auch die Eröffnung einer „Soziotherapieeinrichtung Haus St. Georg“ in der Rodacher Straße sein. Deren Klientel sind überwiegend ältere Kranke  und hilfsbedürftige Menschen. Träger der Einrichtung ist der Deutsche Orden.

Weitere gute Nachrichten: Bei der letzten, gut besuchten Bürgerversammlung im November hob Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein den erfolgreichen, immensen Schuldenabbau der Stadt im vergangenen  Jahr hervor. Ein Erfolg, sagte er, den man sich gemeinsam auf die Fahnen schreiben dürfe. Und er dankte Stadtrat und Verwaltung, die den Kurs der Haushaltskonsolidierung mitgetragen haben. 

Demnach war beispielsweise die Finanzierung des Treppenbaus vom Marienplatz hinauf zur Oberen Stadt möglich, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses und Projekte im Bereich der Kinderbetreuung. Eine Vielzahl bewältigter Aufgaben runden das Bild einer leistungsfähigen Stadtverwaltung und tatkräftiger Stadtwerke ab.

Zu unserem Kronacher Stadtrat  unter der Leitung von Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein darf ich für das vergangene Jahr  bemerken, dass der Grundkonsens, genauso wie die Auseinandersetzungen, die zur parlamentarischen Demokratie gehören, immer ein Streit nach Regeln war. Wir werden weiterhin im Sinne der Bürgerinnen und Bürger miteinander für die Stadt und ihre Bewohner nach bestem Wissen und Gewissen handeln.

Sehr bedauere ich das Ausscheiden unseres Stadtrats Karl Fick, der mit klugen, wohldurchdachten Formulierungen und viel Sachkenntnis zu so mancher Entscheidung beigetragen hat. Alles Gute Ihnen, Herr Fick, und viel Glück und Erfolg für Ihren Nachfolger  Thilo Moosmann.

Für mich selber habe ich einen Spruch bei Loriot gefunden: „Der beste Platz für einen Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“
Ich wünschen  Ihnen allen ein gutes neues Jahr und Gottes Segen.
 
Danke 

 

     
FL - Einsatz mit Erfolg FL - Arbeitsbericht  

DIE ZUKUNFT IM BLICK

Wie soll es weitergehen? In allen Parteien vermisst man Frauen, die mit ihrer etwas anderen Sichtweise ihre Kompetenzen vertreten.

Dies war auch Thema bei der letzten Arbeitssitzung der FL im Dezember 2017, bei der sich die Frauen viel vorgenommen hatten: die Jahreshauptversammlung mit allen Abschlussberichten und den Rückblick auf die Jahresthemen, eine Vorplanung der anstehenden Unternehmungen und die in diesem Zusammenhang geplante Klausurtagung im Januar. 
Daran schloss sich eine kleine Adventsfeier an, in der Silke Wolf-Mertensmeyer als Vorsitzende ihren besonderen Dank an ihre Frauen aussprach. Gute Wünsche für die Weihnachtstage und das neue Jahr, aber auch den Bürgern und Bürgerinnen, welche das ganze Jahr hinter der FL Kronach- Stadt und Land stehen.

Nach dem Bericht von Petra Köstner über den Landesverband der Frauenlisten Bayern - immerhin war eine erneute Teilnahme zur Landtags- und Bezirkstafswahl angedacht worden - wurde der Jahresrückblick über die Themen des Jahres 2017 verlesen. Petra Zenkel-Schirmer sprach nochmals die Kreistagthemen an. Es gab deren viele, wobei die politische Stellungnahme der Frauenliste oft weittragendere Bedeutung hatte, die vielleicht erst im Nachhinein für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich werden konnte.

Es gab viel zu tun in einem Landkreis wie Kronach. Es ging um Schulen, soziale Einrichtungen, Eröffnungen und Schließungen, Verbesserungen der Radwege, die Beförderung von Schülerinnen und Schülern, erneuerbare Energien, um nur einige anzusprechen. Dieses Jahr gab es große personelle Veränderung im Landratsamt: Der neu gewählte Landrat Klaus Löffler wurde eingeführt, Oswald Marr, der viele Jahre den Landkreis führte, wurde verabschiedet.

 

Die Verlegung der Fachoberschule von Ludwigsstadt in die Kreisstadt nach Kronach  bedeutet erneut eine Schwächung des oberen Landkreises. Die Neuinstallation bringt den privaten Organisatoren erhebliche Zuschüsse, aber es erhebt sich die Frage, ob wirklich alle unterstützenden Maßnahmen ausgeschöpft wurden, um genügend Schülerinnen und Schüler zu werben und damit die Schule in Ludwigsstadt zu halten. Noch dazu ist der Umzug in ein nicht vorschriftsmäßig ausgestattetes Gebäude fast schon ein Schildbürgerstreich. 

Die Bemühungen, den Frankenwald für einen Nationalpark zur Wahl zu stellen, verliefen kontrovers. Hier waren es die Fakten, die eine negative Entscheidung zur Folge hatten.                                               

Die Frankenwaldklinik unter Helios wird nicht, wie so oft verkündet, schlecht geredet; die Patientinnen und Patienten sind einfach nicht zufrieden mit Behandlung und Organisation, ohne dass man ihnen zu hohe Ansprüche vorwerfen könnte.

Manche Entwicklungen, wie den Verkauf der Klinik und der KWG, hätte es mit der Frauenliste so nicht gegeben. So passte der Abschluss des politischen Teils mit dem Thema „Die Zukunft im Blick“ sehr gut. Verbunden wurde dies mit einem Appell an unsere jungen Frauen, Politik mitzugestalten sowie an einer gleichwertigen Gesellschaft mitzuarbeiten und durch gemeinsame Ziele motiviert und gestärkt zu wichtigen Kreisthemen Stellung zu beziehen.

Dann endlich der gemütliche Teil: Ingrid Steinhäußer hatte die gute Idee, dass zu einer festlichen Adventsfeier eine nette und humorvolle Geschichte gehört. Sie las die Geschichte von einem kleinen Jungen vor, der bei einem Schulspiel die ungeliebte Rolle des Wirtes aus der Herbergssuche übernahm. Doch als er beim ersten Auftritt von dem erschöpften Paar  Maria und Josef um einen Platz in der Herberge gebeten wurde, brachte er es nicht übers Herz, sie abzuweisen. 

 

 

Wir gratulieren zur Eröffnung 
der Psychiatrischen Tagesklinik in Kronach!

Endlich ist es soweit, der Neubau steht und die Klinik hat ihre Pforten geöffnet. Es war ein langer, steiniger Weg bis dahin und ohne die Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach würde es diese Einrichtung überhaupt nicht geben!

Hier unser Einsatz, aufgeschlüsselt in 8 Punkten:

1. Am 10. Februar 2014 hatte die Frauenliste den Antrag gestellt, dass der Landkreis von seinem Vorkaufsrecht auf nicht betriebsnotwendige Grundstücke der Frankenwaldklinik Gebrauch macht.  Der Lageplan dieser Grundstücke in unmittelbarer Nähe der Klinik wurde beigelegt.

2. Der Antrag stand in der öffentlichen  Sitzung des Kreisausschusses vom 2.März 2014 auf der Tagesordnung. Es erfolgte kein Beschluss, da gegenüber dem Rhönkonzern kein Vorkaufsrecht besteht. Dieses Vorkaufsrecht besteht nur beim ersten Verkaufsfall.

3. So hat der Landkreis in der Tat ein Vorkaufsrecht auf vier Grundstücke, aber nicht gegenüber Rhön, sondern gegenüber der Frankenwaldklinik KC GmbH.

4. Dieses bestehende Vorkaufsrecht stand bereits am 13. Mai 2013 nichtöffentlich auf der Tagesordnung des Kreisausschusses. Nach ausführlicher Debatte wurde beschlossen, auf dieses Vorkaufsrecht zu verzichten, aber nur unter einer Bedingung:

Der Bezirk Oberfranken errichtet auf diesem Areal eine psychiatrische Tagesklinik und zwar in Zusammenarbeit mit Kutzenberg. Dies würde für unseren Landkreis eine überregionale Bedeutung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens darstellen.

5. In der nichtöffentlichen Sitzung vom 2. März wurde nun mitgeteilt, dass der Bezirk von diesem Vorhaben Abstand genommen hat! Siehe Punkt 6.

6. Die Frankenwaldklinik Kronach GmbH will nun das Grundstück an private Eigentümer verkaufen und bittet den Landkreis, auf sein Vorkaufsrecht abermals  zu verzichten.

7. Diesem Ansinnen hat das Gremium am 2.März vorläufig nicht stattgegeben, wofür wir den Beteiligten unsere Anerkennung zollten. Auf keinen Fall durfte dieses wertvolle Areal einem gewinnorientierten Privateigentümer überlassen werden.

8. Die Frauenliste stellte deshalb erneut den Antrag, der Landkreis möge von seinem Vorkaufsrecht gegenüber der FWK GmbH Gebrauch machen.

Auszug aus der Haushaltsrede von Ingrid Steinhäußer FL 2014

Link zur Haushaltsrede von Ingrid Steinhäußer FL 2014

 

Sitzung vom 06.11.2017

 

Bei ihrer letzten Sitzung hat die Frauenliste die Eröffnung der Tagespsychiatrischen Klinik zum Anlass genommen, noch einmal die Umstände Revue passieren zu lassen, die zum erfolgreichen Bau dieser Einrichtung geführt haben. 

Es ist der Beharrlichkeit der Frauenliste und den damaligen Kreisrätinnen Ingrid Steinhäußer, Maria Gerstner und Petra Zenkel-Schirmer zu verdanken, dass diese für die Allgemeinheit wichtige Klinik an diesem Ort gebaut wurde.

 Ursprünglich war geplant, dass der Landkreis gegenüber der Frankenwaldklinik KC GmbH auf sein Vorkaufsrecht verzichtet und das Gelände an einen privaten Investor veräußert wird. Nur der hartnäckigen Intervention der Frauenliste, allen voran Ingrid Steinhäußer, ist zu verdanken, dass damals doch das Vorkaufsrecht in Anspruch genommen wurde und jetzt an diesem optimalen Ort die Tagespsychiatrische Klinik ihre wichtige Arbeit aufnehmen konnte. 

Während die Frauenliste noch zur Grundsteinlegung eingeladen und bei diesem Akt auch die erste Vorsitzende Silke Wolf-Mertensmeyer anwesend war, begrüssen wir nun auf diesem Wege die Tagespsychiatrische Klinik in Kronach und wünschen der Leitung wie dem Team viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit.

Dann informierte Stadträtin Beate Schmidt aus Teuschnitz über den Arnika-Verein Teuschnitz, der sich auf einem sehr erfolgreichen Weg befindet. Die Frauenliste verfolgt diese Entwicklung mit Spannung.

Zuletzt berichtete Kreisrätin Maria Gerstner von der Sitzung des Kreisfeuerwehrverbands und beglückwünschte Joachim Ranzenberger zu seiner Wiederwahl zum Kreisbrandrat.
 

     
FL - zur Eröffnung der Montessori-FOS    


Es ist eine große Leistung, die Sie hier vollbracht haben.
Wir gratulieren Ihnen!   Wir gratulieren aber nicht nur Ihnen -

- für Ihren Mut, für Ihr Durchhaltevermögen und für eine Schule, die sich sehen lassen kann,
- wir gratulieren auch uns für das Geschenk dieser Maria-Montessori-Schule, die so völlig anders aufgebaut ist als Schulen, wie wir sie in der Regel kennen bzw. kennengelernt haben.

Eine Schule. die ohne herkömmliche Benotung auskommt, in kleinen Klassen lehrt und konsequent das Individuelle, das Individuum Mensch anerkennt und fördert.
Wer sich jetzt nicht so gerne an seine eigene Schulzeit erinnert, wird wissen wovon ich rede. Und ich wünschte, es hätte schon zu meiner Zeit eine solche Schulform in meiner Nähe gegeben!

…denn so unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich ist der Weg zum Erfolg und ich freue mich sehr, dass es nun auch bei uns in Kronach diese hervorragende Alternative gibt zur Fachhochschulreife zu gelangen.  

Als Kreisrätin der Frauenliste habe ich deshalb dieses wichtige Projekt von Anfang an mit unterstützt.  
Zum Schluss die Worte eines Mannes, dem ich so viel Weisheit eigentlich nicht zugetraut hätte: Frank Sinatra

„Was morgen mit der Welt passiert, hängt davon ab, was wir heute für unsere Kinder tun“!

FL-Kreisrätinnen

Hedwig Schnappauf und Petra Zenkel-Schirmer (v. l.)

bei der Eröffnung der Montessori FOS

am 08. September 2017

     
FL-Teuschnitz    
Ferienangebot "Kreatives aus Ytong-Steinen" 
Freitag, 11. August 2017

Beim  Ferienprogrammangebot der Teuschnitzer Frauenliste haben 5 junge
Künstlerinnen und 4 junge Künstler mit Feile, Säge und Hammer aus Ytongsteinen
wunderschöne Skulpturen gearbeitet. 

Viele haben sogar Steine mit nach Hause genommen, um dort weitere Hingucker
für den Garten und  Eingangsbereich zu
gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommer in der Stadt

Zu einem Gläschen Hugo und einem kleinen Imbiss hatte die Teuschnitzer Frauenliste alle Bürger und Bürgerinnen in den Schlossgarten eingeladen. 

An diesem wunderschönen Sommerabend, in angenehmer Atmosphäre kamen die Besucher und Besucherinnen schnell ins Gespräch und genossen den Abend im wundervollen Schlossgarten.

 

 Alle Anwesenden waren sich einig, diese Veranstaltung sollte unbedingt auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

 

 

 

 

     
Thema Nationalpark    
 

Arbeitsbericht aus der Juli-Sitzung

Frauenliste fordert Werbefeldzug für FOS und Frankenwald

 
Bei der letzten Sitzung der Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach wurde noch einmal die Position der FL bekräftigt, dass im Moment der Frankenwald als Nationalpark nicht geeignet ist, was die Bay. Staatsregierung inzwischen bestätigt hat. 

Das kann erst zur Debatte stehen, sagt Petra Zenkel-Schirmer, wenn der Frankenwald auf die kommenden Veränderungen, die durch den Klimawandel auf ihn zukommen, vorbereitet und umgebaut wurde. Beate Schäuble forderte in diesem Zusammenhang die Chance zu nutzen, den Frankenwald Tourismus wieder mehr in den Fokus zu rücken und über neue Wege, wie z.B. Marketing-Kooperationen mit anliegenden Regionen, nachzudenken.

 
Bedauern äußerten Hedwig Schnappauf und Beate Schmidt noch einmal, dass die FOS Ludwigsstadt verlassen wird. Die Frauenliste begrüsst trotzdem den Umzug der FOS nach Kronach. Ihre Forderung ist aber, dass effektive Werbemassnahmen und Informationsveranstaltungen durchgeführt werden müssen, um zu höheren Schüler- und Schülerinnenzahlen in den Klassen zu kommen.

 

Im Oktober findet in Rottweil wieder ein Frauenlisten-Bundeskongress statt, an dem als Delegierte der Frauenliste Maria Gerstner (Mitglied des KT), Silke Wolf-Mertensmeyer (1. Vorsitzende), Petra Köstner (Schatzmeisterin Landesverband) sowie Beate Schäuble teilnehmen werden. Vielfältige Themen werden bei diesem Kongress diskutiert, u.a.  die mediale Darstellung in den sozialen Netzwerken. In diesem direkten Zusammenhang wies Ingrid Oswald auf die  Homepage der FL hin. Abschließend berichtete Ingrid Needer-Guth über die Eintrittspreise des Crana Mare. Ihrer Meinung nach sollte darauf eingegangen werden, dass kurz vor Ende der Badezeit es äußerst bürgerfreundlich wäre, den Eintrittspreis zu reduzieren. Diese Happy Hour des Eintrittspreises käme Bürgerinnen und Bürgern sehr entgegen, die am Abend noch eine Runde schwimmen gehen wollen und denen der reguläre Preis für die letzte Stunde der Besuchszeit zu hoch ist.

Stellungnahme der FL

Nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema Nationalpark Frankenwald ist die Frauenliste zu dem Schluss gekommen, dass die Rahmenbedingungen, die für einen Nationalpark lt. dem Bayr. Naturschutzgesetz erforderlich sind, im Frankenwald nicht erfüllt werden.

Eine frühere oder spätere Stilllegung des Waldes, als eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen Nationalpark, würde dem Frankenwald im jetzigen Zustand schaden. Der Grund hierfür liegt u. a. in dem 75-80 %igen Fichtenbestand.

Das erfolgreiche Konzept des Staatlichen Forstbetriebes, unseren Frankenwald sukzessive zu einem gesunden Mischwald umzubauen, der dem Borkenkäfer und dem Klimawandel trotzen kann, läuft seit Jahren und wurde inzwischen mit der Auszeichnung „Waldgebiet des Jahres“ belohnt. Ein Nationalpark würde, nach unseren Recherchen, diese Arbeit konterkarieren.

 

Für den Einstieg in die Konzeptphase fehlt unserer Meinung nach die Voraussetzung. Die Aussicht auf Erfolg und die Umsetzbarkeit des Projekts ist deshalb mehr als fraglich.

Vor einer endgültigen Entscheidung sollte der offensichtliche Informationsbedarf unbedingt weiter abgedeckt werden. Die Frauenliste wird aus diesem Grund einen Antrag im Kreistag stellen, dass der Leiter des Staatlichen Forstbetriebes Rothenkirchen, Peter Hagemann, als Referent vom Kreistag eingeladen wird.

 

 

So gerne wir einem Nationalpark zustimmen würden, die Gegebenheiten lassen dies leider nicht zu. 

In 80-100 Jahren  - so der Plan der Fachleute – soll es im Frankenwald nur noch ca. 50% Fichten geben, dafür aber ca. 30 % Buchen und ca. 20 % Tannen, Lärchen, Douglasien, Kirsche, Eiche etc.. Dieses Ergebnis müssen wir bzw. unsere Nachkommen erst einmal abwarten.

     
Ausstellung    
 

Wanderausstellung
EAF Berlin, Helene Weber Kolleg

Die vier Mütter des Grundgesetzes

Ein Glücksfall für die Demokratie

04.04.2017 bis 26.04.2017 im Foyer der Filmburg

 

 

60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik präsentiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Ausstellung die vier "Mütter des Grundgesetzes".

Gezeigt werden Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel

Sie haben als Mitglieder des Parlamentarischen Rates wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen.

Link zur Einladungskarte

 

 

Eröffnung Dienstag, 04. April 2017 um 17.00 Uhr 
im Foyer der Filmburg in Kronach, Schwedenstraße 37 

Eröffnungsrede 
Regierungspräsidentin von Oberfranken Heidrun Piwernetz 

Grußwort
2. Bürgermeisterin der Stadt Kronach Angela Hofmann

Grußwort 
Gleichstellungsbeauftragte Lisa Gratzke 

Anschließend Sektempfang

 

 

Regierungspräsidentin von Oberfranken Heidrun Piwernetz und FL-Vorsitzende Silke Wolf-Mertensmeyer

  

 

 

   
     
Arbeitsbericht aus der FL-Sitzung    

 

„Durch unsere Unterstützung der Mutter-Kind-Gruppe (MUKI e.V.) konnte die Betreuung von Kindern ein Stück mehr gesichert werden.“ Erfreut verkündete Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer zu Beginn der jüngsten Arbeitssitzung der Frauenliste (FL) Stadt und Landkreis Kronach, dass der MUKI e.V. durch den Landkreis Kronach eine Erhöhung  des Zuschusses auf 2000 EUR jährlich gewährt wurde. Neben der Bewältigung zusätzlicher Kosten könnten dort nun weitere Hilfsangebote für Familien, Alleinerziehende, ADHS-Gruppen etc. geschaffen werden. Teilweise seien solche schon gestartet und würden gut angenommen. Andere Einrichtungen aus dem Kinder- und Jugendbereich begrüßten diese Entwicklung.  „Hier sind schon konkrete Vorstellungen in der Kooperation in Ausarbeitung“, so Zenkel-Schirmer.

An der Lucas-Cranach-Schule in Kronach seien durch die Einführung der offenen Ganztagsschule (OGTS) 100 Plätze zur Schulkinderbetreuung geschaffen worden, berichtete Silke Wolf-Mertensmeyer, Vorsitzende der FL. Erfreulicherweise wurde mit deren Einführung ein Angebot zur Ferienbetreuung in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien für die Kinder der OGTS durch die Stadt Kronach geschaffen. Ob dieses 5-wöchige Angebot für die Familien ausreiche, werde sich in der Praxis zeigen.

Laut Martina Zwosta, Stadträtin der FL, sei ein ausschlaggebender Grund für den Zuzug von Familien eine gesicherte Kinderbetreuung. Immer wieder erreichten die FL  Hilferufe von Familien über zu wenig verfügbare Plätze in Kindertagesstätten im Stadtgebiet Kronach.

Angesprochen wurde auch das Thema Bereitschaftspraxis. Auf Nachfrage erklärte Wolf-Mertensmeyer: „Die Einrichtung einer Bereitschaftspraxis an der Helios-Frankenwaldklinik Kronach wurde bereits vor fünf Jahren durch die Kassenärztliche Vereinigung (KVB) mit der damaligen Geschäftsführung des Rhön-Klinikums diskutiert.“ Aus Sicht vieler Hausärzte würde dies aber keine Verbesserung der medizinischen Versorgung mit sich bringen. Die Belastungen der diensttuenden Ärzte würde sich erhöhen. 

 

 

Durch den Verlust von mehreren Arztsitzen im Landkreis sowie die Altersstruktur unserer Ärzte sei die Einsatzfrequenz für die noch wenigen diensttuenden Ärzte enorm hoch. Es sei zu erwarten, dass weitere Ärzte aus Altersgründen oder Krankheit in absehbarer Zeit nicht mehr am Bereitschaftsdienst teilnehmen können. Für Patienten bedeute das unzumutbare Wartezeiten. Hier müsse die KVB aufgerufen werden, zeitnah eine Lösung zu finden. 

Der Einfluss durch die Kommunalpolitik sei nur begrenzt. Unterstützt werden könne der Zuzug von Ärzten aber, indem man den Landkreis Kronach für junge Ärzte und deren Familien attraktiver mache.

Zum Abschluss berichtete Petra Zenkel-Schirmer aus der jüngsten Kreistagssitzung. Einziger Punkt sei die „Weiterentwicklung der von Sabel geführten FOS am Rennsteig in Ludwigsstadt“ gewesen. Das Privatunternehmen Sabel habe den Landkreis ultimativ vor die Wahl gestellt: eine FOS in Kronach oder keine FOS von Sabel mehr im Landkreis! Es sei Tatsache, dass das Privatunternehmen Sabel und nicht der Landkreis Kronach das Heft bei der Standortauswahl in Händen halte. Aufgrund dessen stimmten die FL-Kreisrätinnen Maria Gerstner und Petra Zenkel-Schirmer für die weitere FOS-Installation in Kronach. Hedwig Schnappauf, Kreisrätin aus Teuschnitz stimmte dagegen. Für Schnappauf habe Ludwigsstadt eine weitere Chance verdient, vor allem in Anbetracht der bevorstehenden und sehr wahrscheinlichen staatlichen Anerkennung. Die Hoffnung auf eine spätere Zweigstelle in Ludwigsstadt befürworteten alle drei Kreisrätinnen.                                                       swm

     
FL-Neuwahl 2016    

 

FL - Stadt und Landkreis Kronach
Jahreshauptversammlung mit Neuwahl 07. November 2016

- Link zu allen Wahlergebnissen -

  von links: 
Lujza Schmögner, 2. Stellvertreterin
Silke Wolf-Mertensmeyer, Vorsitzende
Ingrid Neder-Guth, 1. Stellvertreterin

 

 


 

   
Beim Teuschnitzer Altstadtfest 2016  

 

Frauen der Teuschnitzer Frauenliste backen beim Teuschnitzer Altstadtfest 2016 in selbstgenähten Gewändern „Schäddla“.

 

Ein traditionelles fränkisches Schmalzgebäck, das bei familiären Feiern, zur Kerwa und im Fasching nicht fehlen durfte.

 

Die Bäckerinnen Beate Schmidt, Elke Hader, Gisela Rebhan, Silvia Hummel, Verena Alt und Hedwig Schnappauf freuen sich schon auf ihren nächsten Einsatz.

 

   

Glückwunsch an unsere Vorsitzende!

 

 

Die Vorsitzende der FL - Stadt und Landkreis Kronach,
Silke Wolf-Mertensmeyer, wurde am 02. Juli 2016 
zur stellvertretenden Vorsitzenden des 
Landesverband Frauenlisten Bayern e. V. gewählt!

Herzlichen Glückwunsch, liebe Silke!!!

 

   
Ein Nein muss reichen!  
 

Im Sexualstrafrecht gilt jetzt: Nein heißt Nein!

10. Nov 2016 

Liebe Unterstützer_innen,

heute tritt das neue Sexualstrafrecht in Kraft.

 

In einer historischen Abstimmung hatte der Deutsche Bundestag im Juli 2016 einstimmig eine grundlegende Reform des Sexualstrafrechtes beschlossen. Am 10.11.2016 treten die Neuregelungen in Kraft.
Damit ist ein sexueller Übergriff auch schon dann strafbar, wenn er gegen den erkennbaren Willen einer Person ausgeführt wird...

   
Internationaler Frauentag Dienstag, 08.03.2016  
 

Di., 08.03.16      19.00 Uhr     Internationaler Frauentag

ehem. Kronacher Synagoge, 
Joh.-Nik.-Zitter-Str. 27, 96317 Kronach

Es geht um uns! Um uns Frauen in diesem Land! Um alle Frauen weltweit!
Nicht erst seit Silvester, sondern seit langem ist offensichtlich, dass Frauen in all ihren Lebensbereichen
nicht genügend respektiert und geschützt werden. So werden Gesetze, die unsere Rechte sichern, nicht angewandt und überholte Gesetze nicht erneuert!

Die Würde der Frau ist unantastbar!

Referentin: Sr. Lea Ackermann

Ordensschwester und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
Bankerin, Ordensfrau, Missionarin und Lehrerin in Ruanda. 
Kämpferin für Frauen in Not in
Deutschland und Kenia. 
Gründerin von SOLWODI e.V., überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation gegen Menschenhandel, Ausbeutung, Gewalt oder Zwangsheirat.

Veranstalterin: Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach e. V.

 

anklicken zur pdf-Datei

   

 

August 2015

 

Spendenübergabe der Frauenliste 

an den Tierschutzverein 

von links: Tierheimleiterin Susanne Hanft, 
Vorsitzende der FL Silke Wolf-Mertensmeyer  mit Töchterchen Alexandra, 
die beiden FL-Mitglieder Dr. Irmgard Preißinger und Ingrid Steinhäußer

Do., 16. April 2015, 19.30 Uhr
Kronacher Synagoge, Nikolaus-Zitter-Straße 27

Verleihung des Goldenen Apfels 2015

 

von links: Fl-Vorsitzende Silke Wolf-Mertensmeyer, Laudatorin Maria Gerstner und die Empfängerin des Goldenen Apfels 2015, Alice Weeke

   
Information  

Eine Liste der bestehenden Ausschüsse und Zweckverbände im  unserem Landkreis: 

*  Verwaltungsausschuss 
*  Finanz- und Haushaltskonsolidierungsausschuss
 
*  Bau-, Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsausschuss
*  Tourismus-, Stadtmarketing- und Sozialausschuss
     (zugleich Werkausschuss für den Tourismus-  und
     Veranstaltungsbetrieb der Lucas-Cranach-Stadt Kronach)
 
*  Werkausschuss für den Eigenbetrieb "Stadtwerke" 
*  Rechnungsprüfungsausschuss 

 

 


*  Vergabeausschuss 
*  Fachausschuss Feuerwehrhaus 
*  Schulverband Kronach III 
*  Kronacher Wohnungsbaugesellschaft mbH & Co. KG 
*  Jugendbeauftragte des Stadtrates Kronach 
*  Abwasserverband Kronach-Süd 
*  Abwasserverband Kronach-Nord 
*  Zweckverband zur Wasserversorgung der Rodacher Gruppe 
*  Landesgartenschaugesellschaft 2002 mbH    
*  Zweckverband Sparkasse Kulmbach-Kronach. 

 

   
Jubiläum der Infopost  

 

150 mal wurde die Infopost in Form unseres Infoblattes versandt, das erste Mal im November 1996.

Daraus nun einige wichtige  Ereignisse:  

Nov. 1996 
10. Kommunalpolitisches FL-Treffen in Zeitz

Februar 1997:
In München wird der Josef-Feldern- Preis für  „Ehrenamtliches Engagement bei Asylsuchenden“ verliehen. Zwei FL-Frauen sind dabei

März   1997 
Kreistagssitzungen finden in wechselnden Ortschaften des L-Kreises statt.  
Teuschnitzerinnen gestalten ein eigenes Logo für ihre Treffs.

August 1997 
Kunst am Knock (Plakatwand)

September 1997 
Vorbereitungen zur Gründung eines Landesverbandes Bayern   
Überlegungen dahingehend sind:
- gemeinsames Grundsatzprogramm
- könnte ein Netzwerk für alle bayerischen Frauenlisten werden
- gemeinsame Strukturen sind notwendig zur Abgrenzung gegenüber
   anderen Parteien
- Mitgliedschaft im LandesfrauenratVorschläge aus den Listen bekommen
  durch den LFR ein größeres Gewicht bei den Zuschüssen durch die Ministerien

Oktober 1997 
Podiumsdiskussion:  “Verkaufsoffener Sonntag“ in Küps

November 1997 
Informationsabend „Gewalt gegen Frauen“
- Kommunalpolitisches FL-Treffen in Kempten
- Podiumsdiskussion – Windkraftanlagen in Steinbach/W.

Februar 1998 
Landtags- und Bundestagswahlen
und 3 Volksentscheide

 

März 1998 
Beschluss, einen Goldenen Apfel an Frauen zu verleihen, die durch besonderes soziales Bemühen hervortreten
 

Mai  1998 
1. Goldener Apfel wird in Tettau verliehen

Juni 1998 
Klausurtagung in Lauenstein im Hotel zur Post

Juli 1998 
Podiumsdiskussion „Frauen wählen Frauen“

August 1998 
Kunst am Knock (Bänke)

September 1998 
Kommunalpolitisches FL–Treffen in Cottbus

November 1998 
Tagung in Obertrubbach: „Erarbeitung der Leitziele“
 

Januar 1999 
Vorstandschaftswahl

Februar 1999 
Vortrag von Ingrid Oswald: „Weibliche Sprache“
FL-Landesverband-Treffen in Schnaittach

März 1999 
Vortrag von Ingrid Steinhäußer: „Zeitmanagement“

Mai 1999 
Sitzungspunkt: 10- jähriges Gründungsfest der FL- Stadt Kronach in Vorbereitung für 2000

 

Hier beenden wir das alte Jahrhundert und Jahrtausend. In der nächsten Ausgabe erfahren wir,  wie es mit der FL und den Ereignissen unserer Arbeit weiter geht.

Weitere Aktionen von 2000- 2014

Januar 2000
Radio 1, Podiumsdiskussion mit Petra Zenkel: „Frauen zur Bundeswehr, Sinn oder Unsinn?“

Klausurtagung in Schwarzenbach am Wald, Themen: „ Leitziele und Wahl 2002“

Februar 2000
Podiumsdiskussion im Cafe Esprit Ludwigsstadt „Entwicklung des nördlichen Landkreises“

März 2000
FL-Stadt Kronach
feiert 10jähriges Bestehen, gleichzeitig trifft sich der Landesverband Bayern e.V.
 im Schützenhaus in Kronach

April 2000
Jahreshauptversammlung in Gasthaus Diller
 

Mai 2000
Frauenlauf in Wemding, Frauen laufen „gemeinsam gegen Brustkrebs“

November 2000
Bundestreffen der Frauenlisten in Ebringen

März 2001
Passionsspiele in Tettau,
 „Leben u. Sterben Jesu“, mit FL- Frau Gabriele Petersam

April 2001
Jahreshauptversammlung des Landesverbandes in Steingaden mit Vorstandswahlen

Mai 2001
Frauenlauf in Wemding, „für gefährdete Mädchen“
Podiumsdiskussion „Straßenbau und Verkehrsführung“ in Küps

August 2001
Kunst am Knock, gestalten von Fahnen

Oktober 2001
Frauenforum-Politikerinnenrunde „Wollen Frauen eine andere Politik?“
Bundestreffen der Frauenlisten in Ellwangen
Teuschnitz, Listenvereinigung mit SPD

November 2001
FL-Veranstaltung „Reinigungskräfte“, Gasthaus Diller, Glosberg

Dezember 2001
...
und immer wieder Wahlvorbereitung

 

WAHL 2002  -   alles drehte sich um die Wahl

April 2002
FL – Landesverband Bayern e.V. - Jahreshauptversammlung und Wahl

Mai 2002
Frauenlauf in Wemding: „ ohne Mütter geht nichts“

Juni 2002
Frauenmesse in Essen, Gleichstellungsstelle bietet Teilnahme an

August 2002
*Ferienprogram „Kunst am Knock“, diesmal im Landesgartenschaugelände
Die FL- Frauen Schnaittach besuchen Landesgartenschaugelände

Oktober 2002
Bundestreffen in Königswusterhausen

 

Weiter Erinnerungen im nächsten Infoblatt u. a. unser Silvestereinsatz im LGS-Gelände

 

   
   


Mein Leben ist Vielfalt

Mein Leben ist kostbar –

                          ich gehe sorgsam damit um.

Mein Leben ist Reichtum –

                                              ich bewahre ihn.

Mein Leben ist Aufgabe –

                                          ich engagiere mich.

 

Humor ist nicht erlernbar. Neben Geist und Witz setzt er vor allem ein großes Maß an Herzensgüte voraus, an Geduld, Nachsicht und Menschenliebe.  

Curt Götz 1888-1960, Deutscher Bühnenschriftsteller  

„Der Spruch“, gelesen in der Novemberausgabe unseres Infoblattes 1999  

 
   
Witz  

 

Aus dem Handbuch für die gute Ehefrau

Halten sie das Abendessen bereit. Machen sie sich schick…Seien sie fröhlich…Räumen sie Schulbücher, Spielsachen, Papiere usw.  zusammen und säubern sie mit einem Staubtuch den Tisch…Schüren sie den Kamin an….Machen sie die Kinder schick…seien sie glücklich ihn zu sehen…Hören sie ihm zu…Beklagen sie sich nicht wenn er später kommt..Begrüßen sie ihn nicht mit Beschwerden…Machen sie es ihm bequem…Eine gute Ehefrau weiß stets, wo ihr Platz ist ( ok, stammt von 1955, aber….)                      

 

 

     

Nach langem Warten reißt der Mann die Tür der Telefonzelle auf und ruft wütend: Sprechen sie eigentlich noch lange?“ Da dreht sich der Mann am Telefon um: „Bis jetzt habe ich noch kein Wort gesprochen. Ich telefoniere mit meiner Frau!“ 

 

 

   
Aus Deutschland  

Im Internet unter der Rubrik „Frauenpolitik“ gefunden!!!

Auffallend, dass die FL ja all diese Überlegungen schon lange kennt, aber auch, dass die FL in Bayern sehr ruhig geworden ist.

Kümmersbruck ( Bayern, Oberpfalz)           

Alle Altersklassen waren vertreten beim Startschuss der Kümmersbrucker Initiative „Frauen für Politik begeistern“. 
Auf Einladung von 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm (CSU) und mit Unterstützung der stellvertretenden FU-Vorsitzenden Renate Amrhein, der JU-Vorsitzenden Patricia Bernreuther sowie der stellvertretenden CSU-Ortsvorsitzenden Irene Wetter trafen sich die Frauen erstmalig in diesem Rahmen, um sich über die weibliche Kommunalpolitik auszutauschen und langfristig mehr Frauen für politisches Engagement motivieren und animieren zu können. 

Während Bundesregierung und Bundestag noch eine stolze Frauenquote von 37,5 bzw. 36,5 Prozent aufweisen können, schaue es auf den untergeordneten Ebenen schon schlechter aus: 28,3 Prozent im Bayerischen Landtag, 15 Prozent im Kreistag Amberg-Sulzbach, dafür aber 29,2 Prozent im Kümmersbrucker Gemeinderat.                                                                

 

Weibliche Erfahrungen, Sicht- und Ausdrucksweisen

    „Politik braucht den Sachverstand von Frauen“, forderte Renate Amrhein, und Irene Wetter bedauerte, „dass weibliche Erfahrungen, Sicht- und Ausdrucksweisen immer noch zu wenig wahrgenommen werden“. Frauen setzten in der Politik andere Prioritäten, und oft fehle bei der Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes die „weibliche Handschrift“ – darüber waren sich alle Anwesenden einig …………                                                                            

Die Lage sei nicht hoffnungslos: Laut einer jüngsten Umfrage des Allensbacher Instituts zeigten sich zwar nur 39 Prozent der Frauen, aber 59 Prozent der Männer an Politik interessiert, allerdings in erster Linie an Politik in ihrer institutionalisierten Form, wie der Mitgliedschaft in einer Partei. Im unkonventionellen Bereich, also Demonstrationen, Bürgerinitiativen, Unterschriftenaktionen, falle die Geschlechterdifferenz viel geringer aus.  

Als Gründe für die Unterrepräsentation nannten die Kümmersbrucker Frauen in erster Linie die Doppelbelastung Familie/Beruf, die schwer zeitliche Freiräume ermögliche. Auch fehlten den Frauen oft die Netzwerke und Seilschaften. Hier könnten sie noch viel von ihren männlichen Kollegen lernen. Den Bürgerinnen müsse außerdem noch viel stärker bewusst werden, dass sie bei ihrer Stimmabgabe hier einen wesentlichen Einfluss haben. „Frauen, wählt Frauen!“ ist daher der Appell aus Kümmersbruck.   

 


Auch in der Bundeswehr mehr Frauen? 

Verteidigungsministerin von der Leyen will nachhelfen: 
mit einer Frauenquote in einem speziellen Bereich. Die Integration der Frauen könnte auch bei der Bundeswehr besser laufen.

 Deshalb will die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Zahl der Frauen in Führungspositionen bei der Bundeswehr durch eine Quote erhöhen. Diese soll aber nur für den Sanitätsdienst gelten. Dort liegt der Frauenanteil derzeit bei rund 40 Prozent, aber nur eine von fast 20 Generälen ist eine Frau.          

 

"Das ist ein lausiger Anteil, deshalb müssen wir hier auch über Quoten mit klaren Zeitleisten nachdenken", sagte von der Leyen dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".            

   

Alltag   -  Gender ist kein Kinderspiel

Kaum ein Spielplatz im Bezirk ist gleichermaßen für Jungs wie Mädchen geeignet. Es braucht mehr Schaukeln, Rutschen - und am besten keine Alkoholiker. - Gleichberechtigung fängt im besten Fall früh an, im schlechtesten scheitert sie schon kurz nach der Geburt. Beziehungsweise ein klein wenig später, auf dem Spielplatz. Ein viertel von ca. 200  Spielplätzen gelten als „gendergerecht", also ungefähr nur jeder vierte.

 

Gendergerechtigkeit ist Inhalt eines ganzen Forschungszweigs, der eigentlich die Frage stellt, inwieweit Geschlechterzuschreibungen und damit verbundene Rollenmodelle überhaupt zielführend sind. 
Im konkreten Fall geht es jedoch um die eher grundsätzliche Frage, inwieweit Spielplätze im Bezirk gleichermaßen für Mädchen und Jungen einladend sind. Und hier kommt die Analyse, die dem Haushaltsplan für dieses und kommendes Jahr vorangestellt ist, zu dem Ergebnis, dass von gleichen Zugangsbedingungen kaum gesprochen werden kann. 
Für noch zu planende Spielplätze sei es deshalb notwendig, heißt es in der Empfehlung, „herausgearbeitete Genderkriterien zur Planungsvoraussetzung" zu machen.

 

Aus FrauenSicht 2014:           

Staat soll sexistische Werbung verbieten                                                              

In Deutschland verlangt eine Petition der Kampagne «Pinkstinks», sexistische Werbung zu verbieten. Frauenorganisationen unterstützen die Forderung. Sexistisch ist Werbung laut den Initiantinnen,
„wenn sie Geschlechterrollenstereotype in Form von Bildern oder Texten wiedergibt oder sich in sonstiger Weise ein geschlechtsbezogenes Über-/Unterordnungsverhältnis zwischen den Personen in der Werbung oder im Verhältnis zu den von der Werbung adressierten Personen ergibt.“  

 

Dies sei der Fall, wenn die Werbung:

„Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Eigenschaften, Fähigkeiten und sozialen Rollen in Familie und Beruf zuordnet“,

„sexuelle Anziehung als ausschließlichen Wert von Frauen darstellt“,

„Frauen auf einen Gegenstand zum sexuellen Gebrauch reduziert, insbesondere,  indem weibliche Körper oder Körperteile ohne Produktbezug als Blickfang eingesetzt werden oder der Eindruck vermittelt wird, die abgebildete Frau sei wie das Produkt käuflich.“

 

   
Buchtipp  
„Ich klage an“   von Ayaan Hirsi Ali   

Frau sein im Islam heißt Unterordnung:              
unter Gott, Vater, Bruder, Familie und Clan  

Plädoyer für die Befreiung muslimischer Frauen

 
   
Aus aller Welt  

Handtaschen-Schlägerin ist Vorbild für Schweden
Upsala Nya Tidning - Schweden. Die Kulturstadträtin der südschwedischen Stadt Växjö, Eva Johansson, hat den Bau einer Skulptur abgelehnt, die eine Frau zeigt, die eine Handtasche schwingt.

Das Werk sanktioniere Gewalt gegen
Andersdenkende, weil es einem berühmten Foto nachempfunden ist, auf dem eine ältere Frau einen Neonazi mit ihrer Tasche schlägt. Aus Protest gegen die Entscheidung hängten Bürger kürzlich Handtaschen an mehrere Denkmäler. 

Auch die liberale Tageszeitung Upsala Nya Tidning kann die Entscheidung Johanssons nicht nachvollziehen: "Wer spricht sich hier für Gewalt aus? Ist jemand jemals gestorben, weil er eine Handtasche an den Kopf bekommen hat?“  

Kunst kann ein unerwarteter, vieldeutiger und provokativer Kommentar der Wirklichkeit sein, die anders nur schwer zu beschreiben ist.
Und als unerwarteten Kommentar der Wirklichkeit, deren Absurdität nur schwer zu fassen ist, haben erfindungsreiche Bürger Statuen mit Handtaschen versehen. ... Glaubt Eva Johansson, dass diejenigen, die Taschen platziert haben, Gewalt gegen Andersdenkende sanktionieren?“ (23.02.2015)


Frauen der Geschichte:

Eva-Maria Buch, Widerstandskämpferin
31.01.1921 (Berlin) – 05.08.1943  

       
Während ihres Dolmetscherstudiums an der Berliner Humboldt-Universität arbeitete B. als Buchhändlerin in einem Antiquariat. Dort lernte sie Mitglieder der Widerstandsorganisation „Rote Kapelle“ um A. Harnack und H. und L. Schulze-Boysen kennen und schloss sich der Gruppe an. Am 10. Oktober 1942 wurde sie von der Gestapo verhaftet, die ein von ihr ins Französische übersetztes Flugblatt gefunden hatte, mit dem ausländische Zwangsarbeiter in deutschen Rüstungsbetrieben zum Widerstand aufgerufen wurden. Als B. sich weigerte, die Verfasser des Flugblattes zu nennen, wurde sie am 03.02.1943 zum Tode verurteilt und im Gefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Lit.: Schilde,K. (Hg.), E.-M. Buch und die „rote Kapelle“, Berlin 1993       

 

Google ehrt Internationalen Frauentag mit Doodle

Meilenstein der Frauenemanzipation
Die erste Frau mit Führerschein                     
Die erste Frau, die ohne Erlaubnis ihres Ehemannes arbeiten darf                               
Die erste Frau, die sich bei einer Abtreibung nicht strafbar machte                                      
Die erste Frau in der Vorstandsetage eines Dax- Unternehmens                                        

Die erste Ministerpräsidentin:                                 

Sie trug gern Hüte, am Ende stolperte sie über Illoyalität in ihrer eigenen Partei oder der zuvor verabredeten Koalition. Ihr Name: Heide Simonis, erste Ministerpräsidentin eines Bundeslandes.

12 Jahre lang, von 1993 bis 2005, stand SPD-Frau Simonis an der Spitze der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung.

Nach vier erfolglosen Wahlgängen im Landtag, bei denen je eine Stimme fehlte, weil ein Abgeordneter sich der Stimme enthielt, zog Simonis nicht nur die Kandidatur zurück, sondern beendete ihre politische Karriere.

Bis zu Christine Lieberknecht (Thüringen) blieb sie die einzige Ministerpräsidentin, inzwischen ist Hannelore Kraft (NRW) hinzu gekommen.

 

 

Friedensnobelpreis 2014

Sie galt schon im letzten Jahr als Favoritin. Dass die 17-jährige Malala Yousafzai  jetzt den Friedensnobelpreis bekommt, ist ein Zeichen:
Ein Zeichen gegen die fanatischen Islamisten, die den Frauen Bildung und Gleichberechtigung verweigern. Denn es war die Sehnsucht nach Bildung, die die Lehrerstochter vor zwei Jahren in Lebensgefahr gebracht hatte: Auf dem Weg zur Schule schossen Taliban im Swat-Tal dem Mädchen am 9. Oktober 2012 in den Kopf. Sie hätte es beinahe nicht überlebt.

 

In diesem Jahr erhält die erst 17-jährige den Friedensnobelpreis. Damit setzt das Nobelpreiskomitee ein klares Zeichen  gegen die mordenden und frauenversklavenden Terroristen und für die Gleichberechtigung.
   
Zum Nachdenken  


Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will.

John Steinbeck, amerikanischer Autor  

Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheiten zu gewinnen, der verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

Benjamin Franklin

Akzeptiere nie die Behauptung, andere würden dich besser kennen als du.

Dwight David Eisenhower, amerikanscher Politiker

 
   
Rückblick  

 

Festwochenende der Stadt Teuschnitz am 4./5.Oktober 2014  

Die Einweihung der Arnika-Akademie, die in der alten Grundschule in Teuschnitz ihren Platz eingenommen hat, erfreute viele Besucherinnen und Besucher. Unsere Teuschnitzer FL-Frauen,   Hedwig Schnappauf, Beate Schmidt Ulrike Gaudig, Silvia Hummel und Elke Hader, haben zu dem Gelingen  beigetragen. Wir hoffen,  dass das besondere Ambiente, die naturverbundene Ziel-richtung und die Atmosphäre diesem Projekt weiterhin erhalten bleiben.  

 

 


Vorarbeiten zum Arnika-Fest in Teuschnitz

 

   
Kommunalwahl 2014 Stadtrat Kronach    Kreistag Kronach   Stadtrat Teuschnitz

    Vielen Dank all unseren Wählerinnen und Wählern der Frauenliste!

Mit Ihrer Unterstützung haben wir es geschafft:

2 Stadtratsmandate in Teuschnitz für Hedwig Schnappauf und Beate Schmidt

2 Stadtratsmandate in Kronach für Cilly Volk und 
Angela Degen-Madaus

3 Kreistagsmandate im Landkreis Kronach für Cilly Volk, 
Maria Gerstner und Petra Zenkel

Mehr Frauen in kommunale Gremien - wir sind dabei!

Unser Videoclip zur Wahl 2014!!!
(Bild anklicken - Video läuft mit MediaPlayer)

   

Danke, liebe Ingrid!

Unserer langjährigen Stadt- und Kreisrätin Ingrid Steinhäußer danken wir ganz herzlich für ihr unermüdliches und beharrliches politisches Wirken. Sie zieht sich nun aus der Mandatsarbeit in das wohlverdiente Privatleben zurück. Wir hoffen aber sehr, dass sie uns weiterhin im aktiven Frauenlisten- Kreis begleitet, denn ihre fachliche Kompetenz und ihr umsichtiges Handeln sollen auch weiterhin in unsere politische Arbeit einfließen.

 

Alle zusammen haben wir ein fulminantes Ergebnis erreicht. Mit 7 Mandaten dürfen wir unseren Landkreis mitgestalten.

Im Namen der Frauenliste möchten wir uns deshalb ganz herzlich bei unseren Kandidatinnen bedanken! Mit eurem guten Namen und mit Engagement seid ihr mit uns angetreten,  zum Erfolg.

Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Ehemännern, Lebenspartnern, unserer Familie, Freundinnen und Freunden! Ohne eure tatkräftige Unterstützung hätten wir ein so tolles Ergebnis nicht erreicht.

Wir bedanken uns auch bei unseren Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen,  dass wir auch weiterhin umfassen und kritisch politisch arbeiten werden.

Unsere  Danke- Party fand am 12. April 2014 statt.

   
Aktion zum 01. Mai 2014   

 

 

 

Der Arbeitskreis „Erneuerbare Energie“ der Frauenliste hat sich zum 01. Mai 2014  einer Campact-Aktion angeschlossen. Die Entscheidung, bei dieser Aktion teilzunehmen, fiel kurzfristig.

Die Maiwanderung führte nach Hirschfeld zum Windpark Himmelreich. Bei einem Picknick wurde ein Banner gestaltet, um auf die Wichtigkeit der alternativen Energiegewinnung hinzuweisen.

 

 

 

 

   
Witz?  

Was Männer denken, wie Frauen über sie denken

Kleiner Ausschnitt aus einer Meinungsumfrage:

Männer sind nur gemeinsam stark.
Männer haben nie Schnupfen, sondern eine Virusgrippe, nie Kopfschmerzen, sondern einen Gehirntumor.
Männer sehen am liebsten Westernfilme, aber sie haben Angst vor Pferden.
Männer im Auto: Sie sind erbärmliche Beifahrer, weil sie keine Karten lesen wollen und meinen, immer alles besser zu können.

Verheiratete Männer werden fett, unverheiratete auch.
Sogar kleine Männer pinkeln im Stehen, treffen tun auch die großen nicht.
Männer haben kein Selbstbewusstsein, sonst würden sie nicht dauernd sagen: "Du bist zu gut für mich."
Seitdem Männer nicht mehr auf die Jagd gehen, um Frau und Familie zu ernähren oder fit zu bleiben, müssen sie Fußball spielen. Das stärkt sie, aber niemand wird davon richtig satt.
Männer haben nichts im Kopf. Das glauben Sie nicht? Stellen Sie ihnen die Testfrage: "Was denkst du gerade?"

Wenn sie das Abseits vor ihm erkennt, ist der Abend gelaufen. Bei einer Flussball-WM sitzen dreißig Millionen Bundestrainer vor dem Fernseher.

 

Ein lockeres Gespräch beim Abendessen

Sie: Wenn ich sterben sollte, würdest du wieder heiraten?

Er: Natürlich nicht!

Sie: Warum – magst du es nicht verheiratet zu sein

Er: Natürlich mag ich es.

Sie: Warum würdest du also nicht mehr heiraten?

Er: OK, ich würde wieder heiraten.

Sie: Du würdest? (mit einem verletzten Gesichtsausdruck)

Er: (tiefer Seufzer)

Sie: Würdest du mit ihr in unserem Bett schlafen?

Er: Wo sollten wir sonst schlafen

Sie: Würdest du meine Bilder durch ihre ersetzen?

Er: Das scheint mir angemessen.

Sie: Würde sie meine Golfschläger benutzen?

Er: Nein sie ist Linkshänderin.

Sie:….Schweigen….

Er: Scheiße…..

 

   
Frauenliste in Aktion  

Dienstag, 25. Februar 2014, 19.30 Uhr
Kronacher Synagoge, Nikolaus-Zitter-Straße 27

Verleihung des "Goldenen Apfels" 2014

 

  


v. l.: Ingrid Steinhäußer, Christel Thum, Ingrid Oswald, Inge Schmidt,
 Friederike Degelmann, Dr. Irmgard Preißinger, Petra Zenkel

   
 

Aus Bayern  


Diese Parteien gibt es im
neu gewählten Landtag

Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag  
 

Fraktion

Name

im Amt seit …

 
 

 47,7% / 101 Sitze

Christa Stewens

2013

 
 

20,6% / 42 Sitze

Markus Rinderspacher

2009

 
 

9,0% / 19 Sitze

Hubert Aiwanger

2008

 
 

8,6% / 18 Sitze

Margarete Bause
Martin Runge

2003
2011

 

 

Landtagswahl 2013

Landtagswahl  2013, der neue Landtag steht, leider ohne uns. 

Wir freuen uns über die abgegebenen Stimmen und danken unseren treuen FL- Anhängerinnen und hoffentlich auch Anhängern im Landkreis. Sicher hat sich die Vorbereitung und Mühe gelohnt, betrachten wir zusätzlich die entstandene Aufmerksamkeit  schon als Wahlkampf für die Kommunalwahl 2014.  
Nicht  zu vergessen ist auch, dass von sieben möglichen Bezirken, nur zwei angetreten sind und sich damit die Aussicht auf Erfolg natürlich verringert hat.

 

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an unsere Schwäbinnen, besonders an die Erststimmkandidatin und Vorsitzende Regina Thum Ziegler. Euer Ergebnis ist einfach großartig.

 

   
Frauenliste unterwegs  

Freitag, 25. Mai 2012
Busfahrt nach München zur Ausstellung
"Frauen" in der Pinakothek der Moderne
mit Bildern von Beckmann, Picasso und de Kooning
 


Fahrt zum
25. Bundeskongress der kommunalen Frauenlisten


26. - 28. Oktober 2012
Schloss Fürstenried
München

Frauen (d)ran!

 

   
Frauenliste aktiv  

 

 


Verleihung des Goldenen Apfels 2012

am Freitag, 23. November 2012, 19.00 Uhr
in der ehemaligen Synagoge Kronach
Johann-Nikolaus-Zitter-Straße 27

 

 

 

Am 23. November 2012 wurde an 

Olga Engelmann

der „Goldene Apfel“  verliehen. Sie hat vielen Kindern, gerade auch  Kindern aus emigrierten Familien, durch liebevolle Aufnahme und Unterstützung, über ihre Ballettschule hinaus, geholfen.

v. l.: Olga Engelmann, "Nussknacker", Petra Zenkel und Lujza Schmögner

 

Wir erinnern uns  an die Frauen, welche in der Vergangenheit durch ihren besonderen Einsatz, ihre Eigeninitiative und ihre Aufmerksamkeit für Benachteiligte mit einem goldenen Apfel geehrt wurden:

1998  Andrea Sedlacek, Tettau

1999  Tierschutzinitiative, Tettau

2002  Klöppelschule Nordhalben

2003  K.A.T.Ze, Kronach

2004  Waltraud Hoffmann, Betriebsrätin, Wickendorf

2006  Monika Schuberth-Brehm, Steinwiesen

2009  Margit Friedrich, Kronach-Arnsberg

2012  Olga Engelmann, Kronach 

 

   

Petra Zenkel, Vorsitzende der FL und Lujza Schmögner, 2. Vorsitzende der FL, 
bei der Laudatio für Olga Engelmann

 

 

 

Tanzszenen der Balletgruppen von Olga Engelmann

 

Sa., 21. April 2012
Jahreshauptversammlung des Landesverband Bayern e.V.
 
Jahreshauptversammlung der Frauenliste Bayern e.V.


Beide Veranstaltungen fanden auf der Festung Rosenberg statt,
in der Festungsgaststätte "Bastion Marie", 
96317 Kronach, Festung 1

Am Vormittag wurde der Rechenschaftsbericht und die Entlastung der Vorstandschaft des Bayerischen Landesverbandes erfolgreich abgeschlossen.

Der Nachmittag, der für die Frauenliste Bayern in gleicher Weise geplant war, hatte nach 2jährigem Bestehen auch noch Neuwahlen zum Inhalt.

Es war ein informativer und erfolgreicher Tag, der der Frauenlistenpolitik neue Impulse gab.

   
 Frauenliste informiert sich  
Treffen mit türkischen Frauen in Steinbach am Wald 
am 25. Februar 2012
 
Unter dem Motto "Ich will Deutsch lernen" startete vor einem halben Jahr der Sprachkurs "Orientierung im Alltag, in der Schule und im Beruf" in der Steinbacher Grundschule. Am vergangenen Samstag endete der Kurs mit einer kleinen Feier und einem Buffet mit türkischen Spezialitäten.
Immer samstags für jeweils vier Stunden hatten sich 15 türkischstämmige Frauen getroffen, um sich unter Anleitung von Diplom-Sozialpädagogin Hüsniye Gül mit der Sprache ihres Wahlheimatlandes vertraut zu machen. Daneben vermittelte die Kursleiterin auch wichtige Grundlagen zu Fragen der Erziehung.

"Gebildete Frauen sind der Garant für gebildete Kinder", betonte Petra Zenkel von der Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach.

Die Steinbacherin Hülya Düzardic hatte mit den Kindern der Teilnehmerinnen eine Vorführung zum Thema "Kinderrechte" vorbereitet.


 

Nach dem offiziellen Teil präsentierten die Teilnehmerinnen ein Buffet mit türkischen Spezialitäten, ....


..... die sich die Gäste in gemütlicher Runde bei intensiven Gesprächen schmecken ließen.

   
   
   


Infopost im Original
- Impressum

Mitarbeiterinnen der Infopost-Redaktion (viSdP): Petra Zenkel-Schirmer, Erlenweg 7, Küps
Tel. 0 92 64 / 41 62 99 petra.zenkel-schirmer@email.de
Hedwig Schnappauf, Beate Schmidt, Verena Alt
webmaster@frauenliste-kronach.de
Gestaltung: Verena Alt
Logogestaltung: Günter Schnappauf
Druck und Versand: Ingrid Oswald, Kronach
Homepage:
Letzte Änderung: 05.12.2018
Ingrid Oswald, Kronach
Tel. 0 92 61 / 2 01 59 
ingrid.oswald@t-online.de
 

Haftungsausschluss

Für alle Links auf dieser Website gilt:

Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass wir keinerlei Einfluss auf Gestaltung und Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Website und machen sie uns nicht zu eigen.